Um einen gewissen Ausgleich zum harten Lernalltag zu genießen besuchten wir letzten Freitag das „Everland“, gemessen an der Besucheranzahl der sechst größte Vergnügungspark der Welt.
Das Angebot ist groß, jedoch trotzdem überschaubar und in einem halben Tag locker zu nehmen, sofern sich die Warteschlangen vor Achterbahn, Wildwasserfahrt & Safaritour in Grenzen halten. Ein Prädikat verdient Everland auf jeden Fall sicher: Kitschig. sämtliche Mitarbeiter werden in lächerlich wirkende Kostüme gesteckt und haben unter anderem den Auftrag, den ganzen Tag zu winken und lustige Sätze wie: „Happ-y Halloween – Holy Holy“ von sich zu geben.
Abends ging’s wiedermal nach Seoul um im "JJs" (Bar im Hyatt) den restlichen Abend zu genießen. Und wie es der Zufall so will kamen mir 6 Kärntner unter, welche bei einer österreichischen Firma arbeiten, die Halbleiter für Samsung produziert. Der Zweck des Aufenthaltes war somit geschäftlich. Um den Zustand der Herren zu beschreiben; sie wurden dem kärntner’schen Leitmotiv „Los lei lafen, is lei Wossa“ in jeder Hinsicht gerecht, denn wer würde sich sonst trauen, Dj Oetzis „Mein Stern“ a cappella zu performen? Da ich natürlich anpassungsfähig bin wurde die österreichische Zusammenkunft bis spät in die Nacht feucht-fröhlich zelebriert.
Fortgehtechnisch stand dieses Wochenende noch das „m2“ am Programm, ein mittelgroßer Nightclub, vorzugsweise wird House & Trance gespielt.
Das war es dann auch schon wieder von meiner Seite, nächstes Wochenende geht’s an die Ostküste um ein wenig zu wandern, im Meer zu baden und endlich wieder Natur zu genießen. Wird mir sicher gut tun. Euch allen eine schöne Woche.


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